Guck halt nach = Google halt nach
Im Netz wird die Google China Connection heiß diskutiert, in anderen Medien begegnet man dem Thema mit mehr Zurückhaltung. Dafür berichtet die FAZ in Ihrer Ausgabe vom Montag halbseitig über Marissa Mayer, Chefentwicklerin bei Google und faktisch die Nummer 4 in der Google Hierarchie. Zu lesen ist dabei unter anderem das Google ein Feature in der Pipeline hat, das sich Googlephone nennt und eine suche übers Telefone ermöglicht. „Großartige Idee“ dachte ich mir heute früh, als ich verschiedenste Kellerregale nach einem Überbrückungskabel durchforstete während Frau und Kind draußen im Anspring-unwilligen Wagen frohren. „Wo bleibt Google Cellar Search“ hab ich mich gefragt. „Wird Google cellar Search vernetzt sein mit Google attic Search ?“ fragte ich mich nach 5 Minuten erfolgloser Suche. Das wäre doch was: Statt im Keller nach dem Überbrückungskabel zu gucken, greife ich zum Telefon, rufe Googlephone an, starte mit einer Tastenkombination Google cellar Search und gebe „Überbrückungskabel“ ein – selbstverständlich mit T9. Dann kommt eine nette weibliche Computerstimme, die mir sagten: „Zweites Regal links, unterstes Fach, hinter den Einmachgläsern. Soll ich das Ergebnis wiederholen oder möchten Sie einen weitern Suchbegriff eingeben?“ oder sie sagt „Es wurden keine Übereinstimmungen für Ihrer Suchanfrage – Überbrückungskabel – gefunden. Wenn sie ein anderes Suchprogramm starten möchten, drücken sie 1 für Google attic Search, 2 für Google House Search, 3 für Google neighborhood Search, 4 für Google hometown Search, 5 für Google state Search oder 6 für Google World Search. Für einen neue Suchanfrage drücken sie bitte die 9.“
Wenn das ginge, könnte man eher über die Zensur Hilfe in China hinwegsehen.
Das Überbrückungskabel hab ich mir dann beim Nachbarn geborgt. Und der hat seines auch gleich gefunden. Ob er Google nutzt?