Webmontag Frankfurt – aka – Bionade am Laptop

Der nächste Webmontag in Frankfurt und wie gewohnt trifft man sich bei Harry in der Brotfabrik. Im letzten Moment gab es Probleme mit dem Beamer, aber irgendwie steht jetzt doch einer da – besten Dank an wen-auch-immer.

Auf dem Programm steht heute ein Beitrag des Webmontag-Erfahrenen Martin Kliehm mit dem Titel AJAX trifft Barrierefreiheit: Die XHTML 1.1 „Role Attribute“ und „States and Properties“ Module. Da gibt’s es auf jeden Fall noch was zu lernen – mal sehen.

Danach wollte Björn Schotte etwas über Control Chaos erzählen, für mich vom Titel her in jedem Falle interessant, musste aber leider wegen Akutstress absagen. Soviel zum Thema „das Chaos mit Projektmanagement-Methodik regieren“. Beim nächsten Montag vielleicht.

Mit gleich zwei Vorträgen Laut Planung wird sich dann Pierre Kercher ans Pult begeben und gleich zwei Beiträge abliefern: zu seiner Firma Sofanet nachbarschaftsDSL, gefolgt von 10 Minuten über email20. Hoffentlich halten alle ihr Timing – ich müsste gegen 21:00 hier raus. Mit mir haben sich ca. >30 zusammen gesellt. Los gehts.

Martin Kliehm19:40 Was sind eigentlich „Role Attribute“ und „States and Properties“ Module, Martin?
Aha, es geht um semantischen Zuckerguß – ein XHTML Role Attribute, das maschinenlesbare semantische Informationen enthält.
Schönes Beispiel: Der Bildertitel bei FlickR. Woher soll der Screenreader wissen, dass der Bildtitel gleichzeitig Eingabefeld ist, wenn der Titel geändert werden soll? Ganz einfach: indem ihm per Role Attribut die entsprechende Rolle zugewiesen wird. Martin zeigt noch ein Beispiel mit Pop up Warnungen bei Xing. Und macht wieder mal klar, wie sinnvoll Semantik in Hinsicht auf Barrierefreiheit ist. Die ganze Präsentation verlinke ich später.

20:00 Weiter nun mit … nein, erst eine kurze „pdf Datei vom Wechseldatenträger auf den Rechner kopieren“ via Beamer. Dann etwas über Prototypen und ob sie sich denn lohnen von Oliver Haag.

Oliver HaagEr erzählt erst etwas über Prototypen und verteilt dann Blätter. ??? Aus denen sollen ein Papierschiff gefaltet werden. Wahlweise mit einem roten Karton – für Profis – oder mit einem blauen Karton und einem weißen Blatt zum Ausprobieren. Der Prototyp. Während an den Tischen gefaltet wird und – so scheint mir – der eine oder andere schon googelt, zählt Oliver die Vorteile von Prototyping, also der Programmierung von Vorversionen, auf. Schöne Idee. Mal sehen ob auch sein Vortrag im Netz ist dann folgt der Link.

Pierre Kercher zeigt seine Xing Seite als WLAN-Test und beginnt seinen Vortrag über Sofanet. WLAN-Sharing ist böse: Illegal (AGBs) Anonyme Nutzung, Abhören – alles nicht richtig toll. Zum Glück kennt er die Lösung: eine eigene DSL-Kennung beim sharen und ein PPTP Protokoll oben drüber. Das Problem – es profitieren hauptsächlich die Mitsurfer. Was fehlt sind die Anreize mitzumachen. Und die sucht er derzeit noch. Für Anregungen ist er offen. Ausführlich beantwortet er die Frage, wo denn der Unterschied zwischen SofaNet und Fon liegt. Im Preis, im Grundgedanken und darin, dass der Sofanet Surfer keinen besonderen Router braucht.

Pierre KercherDann klickt er weiter zu seinem zweiten Vortrag: email2.0. Kurz wird emai1.0 in Stichworten aufgezählt und dann die Wunschliste für email2.0: SMTP meets http, bessere Authentifizierung, größere Files, URL Signatur und mehr. War: Der Nutzen wäre mehr Hilfe und Überblick, mehr Semantik, undundund, und sie soll den Sender Geld kosten. Dann kommt das „Suche Mitarbeiter“ Chart, ich sehe auf die Uhr und fahr den Rechner runter.
Tolles Timing.

Nachtrag: Während der Rechner schon runter fuhr bot sich Andreas(?) an, noch einen Vortrag zu halten. Den habe ich leider verpassen müssen – das Timing drückte.

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