Schöne Worte aus Berlin

Wenn der iPod keine Musik machen darf, dudelt das Radio. Zumindest bis eines meiner Hass-Lieder kommt – so etwas wie „numa numa jey“, „spirit of the hawk“ oder sonstige nicht tolerierbares Audioattacken. Und plötzlich überrascht mich der Wellenempfänger mit folgenden Zeilen:
„… Ich bin jetzt. Ich bin hier. Ich bin ich. Das allein ist meine Schuld. ….Wir sind jetzt. Wir sind hier. Wir sind wir. Das allein ist unsere Schuld.”
Eine Stunde später hatte ich das schon wieder vergessen, als mir mein WordPress zeigte, dass diese französische Seite auf diesen Eintrag von mir über das Ende der dbD Kampagne linkt.
Und da fällt mir auf, dass Rosenstolz mit den obigen Zeilen eigentlich eine schöne individualisierte Variante der Kampagne getextet hat. Die vor allem auch noch den Vorteil hat, das sie die Macher kein Geld kostet, sondern (hoffentlich) reichlich Geld bringt.
Sieh an. Die einfachen (?) Botschaften des Lebens lassen sich also auch ohne großes Media-Budget unters Volk bringen. Obendrein auch noch schöner. Denn ich höre mir lieber an, dass ich ich bin, als das ich mir sagen lasse, dass ich Deutschland bin. Ist nicht so national, aber dafür irgendwie angenehmer. Und hört sich auch viel besser an.

Mensch, Mensch – schon das dritte mal dieses WE, dass mich reihenweise schöne Worte aus der Stadt der BundesVisionSongContestGewinner erreichen. Die ersten 1433 gab’s gestern (okay – vorgestern, aber ich hab sie erst gestern gelesen) hier und heute noch mal 1866 obendrauf – quasi als Zugabe. Und weil das als Leseempfehlung gemeint ist mach ich jetzt Schluss –dann haben all die, die es noch nicht gelesen haben, jetzt Zeit dazu. Klickt.

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