Montags in der Brotfabrik

Allerdings. Und was für einer. Ordentlich bestuhlt für 100 Mann/Frau – sehr umsichtig bei 64 Anmeldungen. Vorher kostenlos Gemüse Curry oder Chilli. Und mächtig interessante Themen. Auf der Agenda steht: Tim Bonnemann, Webmontag-Importeur, Bardo Nelgen, mit dem Thema „Semantic Webworking“, Tom Klingenberg mit dem Thema CSSDOC (?),Frank Hamm mit Global Intranet & Portal Strategies Survey, „Nicht unsere Zielgruppe“ von Martin Kliehm, Raju Bitter mit „OpenLaszlo für RIAs More“ und zuletzt Dan Theurer von Yahoo! über Mashups, AJAX und Webservice Authentifzierung.

Los gehts mit Tim, der “nur” eine kurze Begrüßung angibt, auf das neue Webmontags Blog hinweist und schon weiter gibt an Bardo.

Semantic Web – nach dreimaliger Verschiebung endlich. Was ist das eigentlich? Seien Erklärung umfasst nicht die komplette 1400 Seiten starke Erklärung, sondern kurze klare Worte. Man hat ein Ding (A) mit einer Eigenschaft (B) und einem Wert (C). Das ganze erklärt er am Beispiel Hund.
Die Erklärung wie Sematic Web funktioniert hab ich zwar grob verstanden, gebe sie hier aber nicht wieder – das könnte mich im Zweifel Lügen strafen.
Wer braucht Sematic Web? Jeder, der mit knowledge Management zu tun hat, Einzelhändler, Logistiker, Lizenzgeber, RSS/Nutzer (ich also auch), Medien Verwalter. Also fast alle unter 30.
Wie wird das Semantic Web eigentlich? Bunt schätze ich. Und aufgeräumter.

Mit einem Update zu einer auf dem Barcamp entstandenen Idee – es geht um Kommentare in CSS – greift sich Tom Klingenberg das Micro und den Beamer und legt los. Leider viel zu kurz und Programmierer-mäßig. Ich lass mal ein paaar Zeilen leer.

Hatte ich nicht beim letzten Mal gesagt ich blog hier nicht mehr mit weil ich eh nix verstehe? Egal.
Weiter mit Frank Hamm möchte zum mitmachen aufrufen. Es geht um eine Umfrage zum Thema Intranet. Wer also zufällig 800 Mitarbeiter und mehr hat und 90 Minuten in einen Fragenkatalog investieren möchte, sollte sich melden. Der Link ist im Webmontags Wiki.

Martin Kliem macht weiter mit dem Thema „Nicht unsere Zielgruppe“ und kümmert sich darin wieder um das wichtige Thema Barrierefreiheit. Schönes Opening: Anhand einer einfachen Rechnung macht Martin klar, das Behinderte sehr wohl eine bedeutende Zielgruppe sind. In Deutschland gibt es derzeit rund 3 Millionen behinderte im Erwerbstätigen Alter – und die meisten sind mehr im Internet unterwegs als Nicht-Behinderte.
Ebensowenig berücksichtig werden auch Farbenblinde – 3,9 Millionen in D.. Diese können mit „Korrigieren sie die rot markierten Bereich“ nicht viel anfangen.
Andere „vernachlässigte“ Zielgruppen sind: Menschen mit Altersehschwäche (skalierbare Schriften bitte), Menschen mit Lernschwächen, Ausländer, und und und.
Wie schon zuvor macht Martin klar, das Behinderte viel mehr im Netz berücksichtigt werden – weil es sich lohnt: Mehr Google Treffer, mehr Besucher, weniger offene Frage durch besser zu findende Informationen, ….
Fazit: Barrierefreiheit lohnt sich – und so schwer ist das nicht (für die, die sich damit auskennen).

Was ist eigentlich OpenLazlo? Ich hab keine Ahnung, aber ich hoffe Raju Bitter wird es mir in seinem Vortrag „OpenLaszlo für RIAs More“ nahe bringen. Okay – es geht um eine Programmiersprache aus XML und Java für dynamische Webanwendungen. Ich sollte erst beim nächsten Thema weiter tippen. (Browser, was war noch mal ein Browser?). Will sagen – leider wieder ein Thema, das für mich zu programmiertechnisch ist. Ab dem 12 Fremdwort schalte ich ab. Leider, denn was Raju auf seinem Laptop zeigt, sieht mehr als interessant aus.

Schauen wir mal was Dan Theurer von Yahoo! zu erzählen hat, der sein Curry vorhin neben mein Chilli stellte. Es geht also um Mashups, AJAX und Webservice Authentifzierung. Da könnte ich eigentlich einiges verstehen. Mashups hab ich ja ein paar auf dem iPod.

Unüblich, aber er fängt mit einem kurzen Lebenslauf an. Dann erklärt er Web 2.0 – hab ich auch noch nicht so oft gehört: das Web ist die Plattform, jeder kontrolliert die eigenen Daten, viele Services, alle machen mit, Remixen, sozial Networks and all that stuff.

Auffällig ist, das Dan(iel) einen Teil seiner Muttersprache verloren hat. Zumindest scheint es so – sein jahrelanger Amerika Aufenthalt hat Spuren hinterlassen. Vielleicht verliere ich daher seinen Faden – oder der Faden ist einfach sehr dünn. Denn nach der Web 2.0 Erklärung geht es um den US Hackday, um die Gewinnerinnen mit dem schönsten hack, um ein Beck Konzert, um den UK Hackday, weiter mit einer kurzen Mashup Erklärung – über Musik hinaus, wen Yahoo alles schon gekauft hat und wie cool offene APIs sind. Es folgt ein kurzer Beispielregen.
Gerade erfahre ich von Gerrit, das Yahoo mein Chilli bezahlt hat. Und ich erinnere mich daran, dass ich im vorigen Jahrtausend mal Yahoo als Startseite hatte. Lange her. Damals hatte ich noch nicht mal einen FlickR account – geschweige denn selbigen schon wider gekündigt.

Harry macht das Schlusswort – bis zum nächsten mal.

3 Kommentare zu “Montags in der Brotfabrik”

  1. University Update - Yahoo - Montags in der Brotfabrik

    [...] Link to Article yahoo Montags in der Brotfabrik » Posted at Blogwinkel on Monday, July 02, [...]

  2. oldman

    In Dan(iel) kann ich mich hinein versetzen.
    Nach dem 4. Viertele verliere ich auch wichtige
    Bestandteile meiner Muttersprache.
    Ganz ohne Amerika.
    Sonst habe ich nicht viel verstanden.
    Achja, Mashup sagt mir was: Kartoffelpüree,verrührt
    mit Röstzwiebeln an Bratensoße. Rutscht besser.

  3. F-LOG-GE » Blog Archive » Hey, es war Webmontag

    [...] Und obwohl die Veranstaltung diesmal sehr gut besucht war, gibt es leider nur Eindrücke von Peter Löser, Stefan Nitzsche und Fotos von Darren [...]

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