Podcastday2006 – Podcast & GEMA-Musik – GEMA gibt Gebührenmodell für Podcaster bekannt

Von wegen Live-Bloggen – der Rechner war mit wandeln und uploaden der Panel-Podcasts beschäftigt. Aber immerhin konnte ich die ersten 30 Minuten lang zuhören, was so zum Thema Musik und Podcasts gesungen wurde. Anfangs wurde auf jeden Fall im Chor gesungen. Beide Fraktionen machen ihren Standpunkt klar – Friede Freude Eierkuchen. Harmonisches miteinander, das schon fast ein Händchenhalten unterm Tisch vermuten ließ. Verständlich – solange man sich nicht in die Quere kommt, muss man sich nicht prügeln. Aber als Herr Dr. Pappi die Vergütungsmodelle der GEMA vorstellte, ward das Raunen im Saale dann doch sehr hörbar.

Für 20 sec Intro und 20 Sec Outro bei einem wöchentlich erscheinenden Podcast sollen demnach 5 €uronen monatlich bezahlt werden, für ein komplettes Lied in einem wöchentlichen Podcast sollen 10 € abgedrückt werden und wer gar einen täglichen Podcast mit je einem Lied veröffentlicht, Zahlt 30€ im Monat.

Nicht wirklich attraktiv für einen Podcaster, der mit seinem Podcast keinen Pfifferling verdient. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Eine der „Chicks on Tour“ stellte die zugegebenermaßen ketzerische Frage, ob das Geld dann auch tatsächlich an die jeweiligen Künstler geht oder wieder nur in den großen Topf und damit am Ende doch ins Sackerl von Herrn Siegel landet.

Die Antwort fiel allen Rhetorikkursen zum Trotz eher mau aus: Erstmal nicht. Man arbeitet dran. Viel Arbeit. Murmel murmel.

Gut auch der nächste fragende Publikumseinwurf von Gerrit, wie lange die Dateien denn dann online sein dürfen. Drucks drucks – äh – man müsse Verständnis haben – äh – ein halbes Jahr oder so.

Kein Wort darüber, warum man denn die Anzahl der Downloads bei diesem Abrechnungsmodell völlig vernachlässigt – Hauptsache die GEMA bekommt ihr Geld.

Überraschend kam im Publikum auch die Ansage von Herrn Pappi an, das die GEMA (angeblich) all ihren Mitgliedern die Möglichkeit bietet, der GEMA nur die Rechte für TV und Radio zu übertragen und die Online Rechte zu behalten. Eine Aussage, die wohl auch unter den Musikprofis im Publikum nie zuvor jemand hörte.

Auch wenn ich den letzten Teil des Panels (in dem es scheinbar noch mal hoch her ging) wegen Upload-Tätigkeiten verpasste, Herr Dr. Pappi hat heute in Köln sicher nicht viele neue Freunde gewonnen – obwohl er von einigen Podcastern doch allzu herzlich begrüßt wurde:

Habemus

(Dieses Willkommensschild klebte am Bühneneingang des Panels über Musik in Podcasts)

23 Kommentare zu “Podcastday2006 – Podcast & GEMA-Musik – GEMA gibt Gebührenmodell für Podcaster bekannt”

  1. Andreas (dekaf/couchpotatoes)

    alles sehr fein geschriebene zusammenfassungen!
    und ein blog, das ab sofort wieder in meiner täglichen liste ist.
    liebe grüße,
    Andreas

  2. paul b.

    interessanter blog. danke an den spiegel, denn auf der website findet sich noch allerhand mehr. gut geschriebenes, was zum lachen und sogar ein klasse songschnipsel von einer band namens b-ebene. da werde ich mal ausschau halten.

    grüße.
    paul

  3. elAmigo

    Schöner Bericht – besonders das Habemus Pappi gefällt. Nicht so unterhaltsam wie die O-Töne aus Offenbach oder die enthaarige Angelegenheit die du neulich geblogt hast, aber dafür umso lesenswerter.

  4. blindcoder

    Worueber regt ihr euch eigentlich auf?

    Nee, jetzt echt mal: Ihr nehmt geschuetzte Werke und baut daraus neue Werke. Schoen und gut. Aber diese geschuetzten Werke unterliegen nunmal einer Lizenz, die es euch nicht kostenlos gestattet, daraus neue Werke zu schaffen. Wenn euch das nicht passt, geht woanders hin (http://www.creativecommons.org/) und holt euch da Musik, welche ihr kostenlos verwenden koennt! Oder macht eure eigene!

  5. The Gay Bar » Blog Archive » Gema oder Gema nicht?

    [...] Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) hat sich mal wieder was nettes ausgedacht: Wie SpOn und Blogwinkel berichten, plant die GEMA von Podcastern bald für die Verwendung eines 20 sekündigen In/Outros in einem wöchentlichen Podcast 5 Euro pro Monat abzugreifen. (Blogwinkel beschreibt die Details noch genauer) [...]

  6. Florian

    Hi, wie sieht das denn mit eigener Musik aus? Ich habe mein Intro selbst komponiert…das darf ich doch wohl weiterhin nutzen, oder?
    Oder muss ich mich jetzt als podCaster erst bei der GEMA anmelden? ;)

    Schöner Artikel.

  7. Peter

    @ Andreas, Paul & Amigo – THX
    @ blindcoder: Worüber wir uns aufregen ist schnell erklärt: Sicher nicht darüber, das Künstler für ihre Arbeit das Geld bekommen, das ihnen zusteht. Schon eher darüber, das nicht sie es bekommen, sondern Herr Siegel. Denn laut Aussage von Herrn Pappi kommt die Kohle in den altbekannten großen GEMA Topf statt in die Tasche des jeweiligen Künstlers.
    Und über cc Lizenzen reden wir hier gar nicht. Du musst sicher keinen Podcaster darüber aufklären, was das Podsave Musik Network ist oder wo man GEMA freie Musik bekommt.
    Aber es gibt ja auch reichlich unbekannte Künstler, die bei der GEMA sind und die der eine oder andere Podcaster gerne spielen würde. Weil er sie gut findet und ihnen mehr Hörer und Aufmerksamkeit bescheren möchte. Ich kenne viele Podcaster – aber keinen, der seinen Podcast als Download Möglichkeit für Musik nutzen möchte. Zumal die meisten Podcasts mit 64 oder 80 kBit/s produziert sind und damit nicht die Qualität bieten, in dem man sich Musik saugen würde.
    Keine Ahnung was iTunes dafür zahlt, das man von jedem Lied dort 30 sec. hören kann. Ich bezweifle, dass sie dafür überhaupt etwas zahlen. Nur: Im Gegensatz zu iTunes verdient kein Podcaster Geld damit, wenn er einen XX Sekunden Schnipsle Musik spielt. Aber zahlen soll er dafür. Zu guter letzt regen wir (bzw. ich) uns (mich) drüber auf, das die Anzahl der Downloads bei diesem Abrechnungsmodell nicht berücksichtigt wird. Ein Podcast mit 100 Hörern zahlt das gleiche wie ein Podcast mit 5000 Hörern.
    Jetzt verstanden worüber wir uns aufregen?

  8. peter

    @Florian
    wenn es deine Musik ist – also von dir komponiert – dann ist das natürlich okay. Außer du bist in der GEMA – dann darfst du nicht mal deine eigene Musik online nutzen (Es sei denn du hast diesen von Dc Pappi erwähnte Trennung mit der GEMA ausgemacht, das die GEMA die Rechte für TV und Radio hat und du die Online-Rechte. Aber ich zweifle stark, dass es so etwas überhaupt gibt. Weiß jemand mehr darüber? Dann schnell in die Kommentare damit.

  9. blindcoder

    Naja, das mit dem “Geld fuer Kuenstler” vs “Geld fuer Siegel” ist erstmal nicht das Problem der Podcaster. Wenn ein Kuenstler seine Musik an die GEMA verkauft, sollte er dabei wissen, worauf er sich einlaesst.

    Was ich allerdings durchaus nachvollziehen kann, ist die Sache mit der Anzahl der Downloads.

    Interessant wird glaub ich auch erstmal die Art, wie die GEMA das kontrollieren will. Erstmal pauschal alle Podcaster abmahnen?

  10. Peter

    Gleich alle Podcaster abmahnen – klingt schon nach dem GEMA Style – sie können ja unmöglich alles was bis dato ge-podcastet wurde durchhören – mal sehen.
    Und – stimmt: Das mit Geld für Künstler/Siegel ist nicht unser Problem – aber die Frage kam von ein paar Musikerinen aus dem Publikum. Und das ist ja durchaus ein berechtigter Kritikpunkt. Zudem: wenn wir ein Feindbild haben, dann wollen wir auch drauf rumhacken ;-)

  11. Uwe Keim

    Ich habe gehört, dass die GEMA und die GEZ fusionieren wollen?

  12. Peter

    @uwe – wie kommst du drauf? Weil ich auf der Seite nebenan (podspektiven.de) über die GEZ podcaste und hier über die GEMA blogge? ;-)
    Auf jeden Fall eine schrecklich Verschwörungstheorie. Ich such mal den Rosenkranz und schau, was ich verhindern kann.

  13. Dave

    Frage:
    Wandern so nicht einfach alle Podcaster ins Ausland ab?
    Neben i-Tunes gibt es z.B. auch noch Amazon, die 30 Sek. Vorschau bieten. Zahlen die auch dafür?

  14. Peter

    @Dave – naja, wegen eines Hobbys ins Ausland auswandern werden wohl die wenigsten. Wahrscheinlicher ist die Variante, das nur noch wenige Podcaster GEMA Musik spielen werden und die Musikindustrie um eine kostenlose Promotionplattform ärmer ist.

  15. Anonymer Webcaster

    Nur mal ein kurzer technischer Exkurs in die FBI Methoden der GEMA. Da sitzen 4 Frauen im Range einer Assisitentin in einem Münchner Büro, und versuchen verzweifelt die Webradiosender zu kontrollieren die sich die Mühe machen und Ihr Programm anmelden.

    -> Man zahlt entweder für 25 EUR wenn man max. 25 Leute zuhören lässt. Oder 100 monatlich wenn max 100 Leute zuhören können. Unabhängig von der effektiven Zuhörer Zahl. Das ist schon eine bodenlose Frechheit. Da ist die GVL ja ein richtiges Schäfchen wo fast auf den Nutzer genau abgerechnet wird. Und beide Geldeintreiber verlangen im Gegenzug zu Normalen Radios im Vergleich das X-Fache je Zuhörer. Das allein ist schon Technologie Schädlich.

    Kommen wir nun zur effektiven technischen Überprüfbarkeit des Ganzen. 4 Frauen die den Computer Einschalten und Ausschalten können versuchen denjenigen eine Rechnung zu schicken die so schlau waren sich anzumelden. Und das mit der Geschwindigkeit einer Behörde die Milliarden verwalten muss und unter behördlicher staatlicher Aufsicht steht. -> Ehrlich = Dumm
    Wie große ist die Möglichkeit der GEMA die gemachten Angaben zu überprüfen?. Der Zwang dem Webcaster ein Stück Software auf den Server zu schmeissen um genau abrechnen zu können wäre eine Option. Ist aber in der Praxis wohl ein juristisches Problem. Steht ein berechtigtes Interesse der GEMA an Geldeinnehmen über dem Sicherheitsbedürfniss eines Serverbetreibers der nicht weis was für eine Software er da auf seinen Server schmeissen soll. Dito GVL. Und trotzdem triffst immer die Ehrlichen = Dummen, die sich anmelden. Die anderen senden unentdeckt von den 4 Jungfern weiter.

    Aber das wäre zumindest eine Lösung um die 4 Frauen anspruchsgerecht einzusetzten.

    ->Thema Podcasts. Nehmen wir mal an wir haben in unserem schönen WM Land, grob 10.000 Webseiten auf denen irgend eine Art Podcast angeboten wird. 4 Frauen die schon mit 500 Webcastern überfodert sind, müssen sich jeweils noch um ca. 2.500 Podacster kümmern und deren Liedlängen kontrollieren und mit den freiwillig gemachten Angaben vergleichen. dazu kommen dann nochmal ca. 20.000 Webseiten die keiner anmeldet. Also müsste ne Suchmaschine her, welche alle Webseiten in unserem schönen WM Land scannt und checkt obs da nicht GEMA gebühren zu holen wären. Und wie weis man wem das Geld eigentlich gehört? Indem man die gescannten Sounds gleich mit der eigenen DB vergleicht und einsortiert. Könnte schwierig werden. Aber wir fordern auch von jedem Reisepassinhaber ja auch irgendwann den genetischen Fingerabdruck. Vorsorglich versteht sich.

    Quit Essenz:

    Solange die GEMA nicht in der Lage ist, folgende Punkte sicher zu stellen, ist es schlichtweg ungerecht diesen planlosen Ansatz, von Menschen die weder das Web noch freiwillige Arbeit verstehen, in irgendwelche Verträge umzusetzten.

    1. Wie kontrolliert man die bösen “nicht Anmelder”? -> Gleiche Pflicht für alle!

    2. Wie verteilt man die Einnahmen?

    3. Was ist ein Betrag der freiwilige Arbeit nicht einschränkt.

    4. Wie fördert man eine neue Technologie, bevor andere Länder im Int. Wettbewerb mal wieder über unser dummes Bürokraten System lachen?

    5. Wie kann man Downloads Nutzungsabhängig vernünftig abrechnen?

    So erst mal diese Fragen dem Herrn Zombick (GVL) und Prof. Dr. Jürgen Becker (GEMA) auf den Tisch legen, bevor man irgenwelche tollen unumsetzbaren Gebührenmodelle aufstellt.

    Aber wenns wieder so läuft wie mit den Webcastern, ja dann Gute Nacht Deutschland.

    Wer nicht einverstanden ist diesen Regelungen, ist dazu verpflichtet die zuständigen Aufsichtsbehörden zu kontaktieren ob das Vorgehen der Delinquenten, soweit mit deren Auftrag konform geht. Nicht wundern über 70 Seitige Antorten im juritischen Kauderwelsch.

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  16. Chris

    Ich weiss wirklich nicht, was ihr mit GEMA-Musik wollt. Es gibt im Internet so viel freie Musik, da ist eigentlich für jeden Geschmack was dabei und die Sachen klingen auch in der Regel alles andere als unprofessionell, sondern sind oft weit kreativer als kommerzielles Radiogedudel. Ansonsten schreibt eben speziell eure Bands an, ob sie euch eventuell spezielle Promo-Songs überlassen, die nicht GEMA-lizensiert sind und frei verteilt werden dürfen.

  17. Peter

    @ Anonymer Webcaster: Sehr schönes (langes) Kommentar. Und – ja, du hast sicher Recht. Bei der GEMA wäre noch Platz für ein Rudel 1Euro Jobber.
    Mit der Anzahl der Podcaster hast du zwar etwas hoch gegriffen, aber das tut dem Wahrheitsgehalt deiner Zeilen kein Abbruch.
    Vernünftige Lösungen sind nicht am Horizont zu sehen und der Ehrliche ist wie fast immer der Dumme. Oder – um in deinen WM Umschreibungen zu bleiben – „Die Welt zu Gast bei realitätsfremden Bürokraten“.
    @ Chris: Ich dachte es wäre klar, was wir Podcaster mit GEMA Musik wollen. Schau doch noch mal in Kommentar Nr. 7. Und sei es nur, um wie Jonny ein Musikrätsel zu machen, zum ?ten Geburtstag von Jimi Hendrix oder eben um mit seinen Hörern diesen oder jenen „Geheimtipp“ zu teilen, den man im CD Regal hat. Schließlich ist ein Podcast eine „private“ Sache und von daher sollte es ruhig realistische Abrechnungsmodelle geben, den persönlichen Musikgeschmack mit einzubringen.
    UND
    Nur um das noch mal deutlich zu sagen: ich kennen keinen Podcaster, der seinen Podcast als Musikdownload Möglichkeit nutzen möchte. Wir (Podcaster) sind offen für verschiedenste andere Wege, um geschützte Musik spielen zu dürfen ohne die Rechte (oder Einnahmequellen) der Künstler dabei anzutasten: Musik nur in Mono. Vorne, hinten und in der Mitte mal ins Lied quatschen. Maximal 75% des Liedes spielen. Es gäbe viele Wege das GEMA-Musik Problem für Podcasts zu lösen. Aber scheinbar keinen, den Dc. Pappi gehen möchte.

  18. Falk

    @Anonymer Webcaster: Ich berichtige dich mal. Das mit der Bezahlung von maximal möglichen Zuhörern wurde seitens der GEMA zum 01.04.2006 geändert. Insofern ist deine Aussage da oben nicht mehr korrekt und auf dem aktuellen Stand.

    Und ich vermute auch, dass man eine ähnliche Pauschalregelung wie jetzt für Webradios sicherlich für Podcaster erreichen kann. Allerdings liegt hier imho eine gänzlich andere Nutzungsart vor, womit diese Vergleiche Webcast – Podcast ziemlich hinken.

    Genauso ist für mich aktuell nicht mehr nachvollziehbar, was dieses Bashing in Richtung GEMA in Bezug auf Webcaster soll. Die Lizensierung ist einfach und mit wenigen Mausklicks online erledigt. Den Rest von der Aussage greif ich jetzt mal nicht auf, aber sollte der Name Anonymer Webcaster ein Hinweis auf dein Hobbie sein, dann sei dir ein Blick auf die Webseiten der GEMA dringend empfohlen.

    So long!

  19. FALK stands for FUCK ART, LET’S KILL! » Blog Archive » Gebührenmodelle für Podcaster (reloaded)

    [...] Und beim Johnny auch wirklich coole Kommentare und Ideen aufgeworfen werden. Nun wurde ich dadurch heute nochmal auf eine weitere Diskussion aufmerksam, die sich im Blogwinkel aufgetan hat. [...]

  20. Anonymer Webcaster

    Tja ein bischen Polemisch übers Zeil hinaus geschossen, da richtiger Weise, der frühere Tarif, von 100 EUR auf 30 EUR gesenkt wurde.

    Freut mich da wir bis dato mehr bezahlt haben. Ist nur bisher nicht an mich durchgedrungen.

    Aber trotzdem, sehe ich nicht das die GEMA und die GVL sich adäquat diesem Problem annehmen. Täten Sie das würden Sie vielleicht mit Pod und Webcastern zusammen am Gebührenmodell feilen.

    Und das ist das was mir fehlt.

    Und ich wollte die 4 Mitarbeiterinenn der GEMA in keinster weise beleidigen, sondern nur auf Ihre mit Sicherheit unbefriedigende Situation hinweisen. Und das ist nich aus den Fingern gesaugt das die Abteilung Web bei der GEMA nicht besonders Web-Kompetent ist. Was mit Sicherheit auch dran leigt das dies im Moment auch nicht viel Sinn macht. Weil die Kosten für die 4 mit Sicherheit gutaussehenden Damen der GEMA vermutlich noch nicht einmal reingeholt werden können, durch Podcasts und Webcasts. Geschwiege denn eine Software Lösung die alle genau abrechnet.

    Also noch viel Arbeit für die Behörden.

  21. Falk

    Du ich seh die Arbeit da in gleichen Maßen auch bei den Urhebern/Künstlern und den Web-/Podcastern. Da ist ja stellenweise sogar der rechtliche Rahmen nur ungenau abgesteckt und führt (wie bei der GVL) zu eher seltsam anmutenden Nutzungsbestimmungen. Insofern ist die Kritik im Grunde weder neu, noch wirklich falsch.

    Nur mein ich eben auch, dass man da ein wenig auf Augenhöhe gehen sollte und muss bei solchen Diskussion. Die GEMA ist sicher ein Elefant und deren Alleinvertretungsanspruch bzw. diese Monopolstellung Innovationen ein Klotz am Bein. Aber das man mit den Vertretern von GEMA und GVL nicht reden könnte, kann ich nicht bestätigen. Das ist immer erstmal eine Menge Säbelrasseln dabei, um die Grenzen des Möglichen auszuloten. Und dem kann man eben nicht nur Polemik entgegenstellen, sondern konkrete Lösungsansätze. Und hier haben speziell die Webcaster nicht immer nur Geschick bewiesen. Und unsere Erfahrungen können wir aber da jetzt mit den Podcastern teilen, damit diese schneller zu einem vernünftigen Ergebnis kommen.

  22. SUISAfrei.ch

    Die GEMA will Geld von Podcast-Betreibern…

    Es war nicht anders zu erwarten: Wer einen Podcast betreibt, soll in Zukunft der GEMA Geld abliefern. Wieviel das sein könnte, hat die GEMA am Podcastday 2006 erläutert. Bei einem wöchentlichen Podcast mit jeweils einem Song sollen sich die Gebühre…

  23. a whisper in my ghost » Post Topic » GEMA

    [...] PodCasts and GEMA (Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte)- if I could, I would discuss this with you in english, but this only affects those in germany and my english is not that good. [...]

sag auch was dazu: