TypewriterPorn

peter am 7. Oktober 2009 um 11:43

Meine Sammlung ist wieder mal gewachsen (und sobald der DHL Mann kommt, wird sie nochmal wachsen). Bevor ich das gute Stück jetzt etwas absauge und putze hab ich noch schnell ein paar Bilder gemacht. Leider hat sie so ihre kleinen Fehler – wie wir alle. Das Schlittenseil ist gerissen und ein-zwei Federn sind wohl auch hin. Aber schön ist sie, oder?

typwriter_porn_1

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Einfach schön

peter am 30. September 2009 um 11:57

Direktfreuen

Nicht 100% perfekt, aber einfach großartig. Eigentlich zu großartig um über kleine Gegenlicht Fehler und einzelne nicht ganz synchrone Stellen zu reden.

via

Wurstbrotwerfer

peter am 29. September 2009 um 16:58

Demnächst werde ich wohl öfters mal auf die Wiese hinter unserem Häuschen schauen, die in Wurfweite von dem Fußweg zum Eingang des Mehrfamilienhauses nebenan liegt. Denn heute fiel mir dort, als ich kurz mal oben war, ein Butterbrot ins Auge – zum Glück nicht im wahrsten Sinne des Wortes sondern nur im übertragenen Sinne.
Über die beiden Gurkenscheiben, die der Rasenmäher gestern zu Salat verarbeitete, hatte ich mich schon etwas gewundert, aber nun ist mir klar, das dort jemand den Inhalt seiner Brotbox verklappt, damit er Zuhause für seinen vorbildlichen Appetit gelobt wird.
Nun frage ich mich ernsthaft, ob ich das Brot einfach im Schutz der Dunkelheit zurückwerfen soll oder die Einzelteile, die aufgrund der bekannt schlechten Flugeigenschaften eines Butterbrotes auf meiner Wiesen verstreut liegen – Oberseite, Wurstscheibe, Gurkenscheibchen, Unterseite – einzeln in die Briefkästen der Verdächtigen verteile. Wäre ja auch ein probates Mittel um auf diese Verschwendung aufmerksam zu machen. Mal sehen.
Und morgen geh ich mal früher in den Garten – vielleicht ist dann ja statt der unansehnlichen Klatschwurst von heute was Leckeres auf dem Brot. Not.

Verschmähte Liebe

peter am 28. September 2009 um 18:25

Blumen

Blumen

Vor ein paar Monaten ist es mir das erste Mal aufgefallen: auf dem Grünstreifen zwischen unserem Häuschen und dem Nachbarhaus – einem Mehrfamiliending mit geschätzten 10 Wohnungen – lag eine verpackte rote Rose. Also, so eine richtig Standard Rose: einzeln, knallrot und mit nur einem Hauch Grün drumrum – gerade so wenig, das der Blumenverkäufer es nicht extra berechnet. Komisch hab ich mir gedacht – und sie weg geworfen.

Heute war ich mal wieder da – die letzte Runde Rasenmähen dieses Jahres stand an. Und als ich mit dem Rasenmäher dort vorbei schob, fielen sie mir ins Auge: gut sechs kleine Sträußchen. Allesamt offensichtlich als Liebesbeweis gemeint, die meisten noch im Papier, jedes in einem anderen Vertrocknungsstadium und allesamt verschmäht.

Nachdem ich das obige Foto gemacht hatte hab ich sie zusammen gesammelt und denn ganzen gut 15€ teuren Stapel weggeworfen. Und während ich den Rasenmäher über die restlich paar Quadratmeter geschoben habe und das Gras und die Blumenrest in der Tonne versenkt habe, dachte ich die ganze zeit darüber nach, welche Geschichte dahinter steht. Eine hartherzige Dame? Ein rotzunsympathischer Typ. Eine komplizierte Dreiecksgeschichte? Ein strenger Vater? Eine Allergie?
Ich werde es wohl nicht erfahren. Und wenn doch, schreib ich’s gleich hier rein.

Abgerutscht

peter am 17. Juni 2009 um 15:14

Vor knapp zwei Jahren bin ich bei einem Klick auf die eingehenden Links auf ein paar Besucher gestoßen, die doch überraschenderweise durch eine Google Suche nach “Peter” auf meine Seite gekommen sind. Noch überrascher war ich, als ich gesehen habe, dass ich dabei Platz 45 belegt habe – direkt vor Peter Kraus.
Wir wissen es alle: die guten alten Zeiten sind vorbei. Nachdem ich vorhin bei Aufräumarbeiten auf dieses Posting gestoßen bin, habe ich mal geschaut, welchen Platz ich heute bei der Google Suche nach Peter belege. Tja, ich bin auf Platz 305 abgerutscht. Ich war ja auch schon relevanter.

Die SPD kann mich mal

peter am 16. Juni 2009 um 16:32

… vergessen. Vor allem als Wähler. Als Bürger hat sie mich scheinbar ja schon vergessen. Aller Voraussicht nach wird sie übermorgen den Gesetzentwurf für eine Leyenhafte Netzsperre gegen KiPo durchwinken. Es ist ihr egal, dass über 130.000 Bürger die bis dato erfolgreichste E-Petition unterschrieben habe. Egal, dass Fachleute die Wirksamkeit dieser Maßnahme mehr als bezweifeln. Egal, dass es der erste Schritt zur Zensur ist.
Dann sind der SPD sicher auch die Tausende von Wählern egal, die sie damit verlieren. Aber mit Frank können sie sich das ja sicher leisten.
Auf Wiedersehen SPD – leck mich.

Ein Problem weniger, drei Probleme mehr.

peter am 9. Juni 2009 um 15:06

Nachdem ich gestern auf – gelinde gesagt – etwas schlechte Laune auf der Baustelle gesorgt habe, weil ich mich nicht mit einer Behelfslösung beim Einbau der Entwässerungsrinne zufrieden stelle wollte, haben sich die Herren Bauarbeiter heute früh erstmal recht wortkarg den noch anstehenden Betonarbeiten gewidmet. Nachdem das halbwegs gut lief … umblättern »

Neue Baustelle, neuer Ärger

peter am 8. Juni 2009 um 15:08

Bauen kostet leider nicht nur unglaublich viel Geld, es kostet auch unglaublich viel Nerven. Und Zeit obendrein. Bis dato lief es mit der Terrasse ja ganz gut: wie hier schon beschrieben sind 28 der 30 Terrassenplatten gelegt. Klingt nach einem Kinderspiel – zumindest bis man weiß, das jeder der Platten 1×1m groß ist und satte 134 Kilo wiegt. umblättern »

Statt Schotter, Sand & Schlamm

peter am 8. Juni 2009 um 11:05

Die Terrasse lag nun seit graumer Zeit brach. Aber seit ein paar Wochen geht es endlich auch im Außenbereich Anbaumäßig auf Hochtouren weiter. Nachdem ich den Rest der alten Waschbetonplatten ge-kärchert und unter dem auskragenden Teil meines Büros verlegt habe und der Bambus sein für ihn eingerichtetes Domizil bezogen hat, stand vorletzte Woche der Silowagen vor der Türe und hat rund ums Haus und auf den beiden Flachdächern mit Substrat um sich geblasen.
Bevor die Terrassenjungs angefangen haben sah es in unserem Hof relativ trostlos aus – eine Mischung aus Schotter, Sand und Schlamm die weder zum Spielen noch zum Grillen einlud.
jetzt Jetzt nachdem die Terrasse ausgekoffert (ich liebe dieses Wort) wurde, sie das Kofferbett aufgeschüttet und verdichtet haben und mittlerweile 28 der insgesammt 30 Platten liegen, kann ich in etwa vorstellen, gegen Donnerstag oder spätestens Samstag die Gatenmöbel aufzubauen und den Grill anzuwerfen.

Hinweis: Eigentlich wollte ich die Bilder ja einbetten, aber weder der Flash noch der Browserupload funktioniert. Ich muss wohl mal den Webrocker anrufen.

Die Wahrheit über Twitter

peter am 12. Mai 2009 um 16:56

Bevor ich zur einzig wahren Erklärung komme, was Twitter wirklich ist, ein paar einleitende Worte:

Als ich den Namen das erste Mal gehört habe, dachte ich das wäre so was wie Flipper – nur aus Plastik und wahrscheinlich rot. Aber da hat man mich dann schnell eines besseren belehrt. Leider hab ich keine Ahnung mehr, wer das war – tippe aber im Zweifel immer auf Kosmar.

„rumklicken“ – war mein erster Tweet: Heute könnte man damit keinen Eindruck mehr machen. Zwei Tage vor der Re:publica 08, meinem ersten Twitter Tag, leider auch nicht. Immerhin hab ich mich bei Twitter angemeldet BEVOR ich von Sascha Lobos #Followerparty gehört habe.

Und jetzt, 408 Tage und bescheidene 658 Tweets später, kenne ich endlich die Wahrheit. Jetzt weiß ich endlich, was Twitter wirklich ist:
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Dicke müssen draussen bleiben?

peter am 18. März 2009 um 13:46

So, da lesen ich eben auf SpOn, dass es eine neue Studie gibt, nach der Fettleibigkeit ebenso gefährlich ist wie Rauchen.


Fat house by kaleidoscopicworld
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Kein TAUSSendsassa

peter am 13. März 2009 um 15:35

Eine sehr undurchsichtige Sache ist das mit diesem Herrn Jörg Tauss. Kurz mal die Fakten aufgelistet: Am Donnerstag den 05.03. hob der Immunitätsausschuss des Bundestags seine Immunität auf, durchsuchte direkt im Anschluss seine Büro- sowie Privaträume und gab der Presse bescheid – was ich bei solch einer Anschuldigung gegenüber einem Politiker für absolut selbstverständlich halte. In seiner Berliner Wohnung wird man fündig – laut Staatsanwaltschaft wird Material sichergestellt, dass “eindeutig gegen einen Zusammenhang mit seiner Abgeordnetentätigkeit” spricht.
Tags drauf legt Jörg Tauss seine Ämter nieder, er ist/war Generalsekretär der baden-württembergischen SPD und Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion, zudem hat er eine Sitz im Fraktionsvorstand. Dies tut er „Um auszuschließen, dass meine Partei und Fraktion durch die Ermittlungen belastet werden.“
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